Zeit-und Stress-Management
Zeitmanagement zeigt Ihnen Wege auf, berufliche und private Anforderungen besser zu meistern, um einerseits dadurch Stress zu verhindern und andererseits mehr Erfolg und Lebensqualität zu erzielen.
Durch konsequente und zielorientierte Zeitplanung und Arbeitsorganisation besteht die Möglichkeit die Aufgaben besser in den Griff zu bekommen.
Einige hilfreiche Tipps für gutes Zeitmanagement:
- Bevor Sie sich in Ihre Arbeit stürzen, definieren Sie unbedingt Ihre Ziele.
Wohin möchten Sie in welcher Zeit genau gelangt sein? Formulieren und planen Sie neben Ihren langfristigen Zielen auch die Ziele für jeden einzelnen Tag. Nur wenn Sie Ihre Ziele kennen sind Sie in der Lage, sinnvolle Prioritäten zu setzen. - Identifizieren Sie unbedingt Ihre Zeitdiebe
.
Wie leicht lassen wir uns ablenken, suchen Unterlagen oder erledigen delegierbare Dinge. Wenn Sie die vielen kleinen Störungen beseitigen, können Sie schon einen erheblichen Zeitgewinn verbuchen. Analysieren Sie den Charakter der verschiedenen Störungen. Welche müssen Sie in kauf nehmen? Welche basieren auf Ihrer eigenen Unorganisiertheit oder Ablenkungsbereitschaft? - Lernen Sie „NEIN"
sagen.
Nicht alle Anliegen, die von Ihren MitarbeiterInnen, KollegInnen oder vorgesetzten an Sie herangetragen werden, müssen sofort und von Ihnen erledigt werden. - Denken Sie an das Pareto-Prinzip: In 20% der aufgewendeten Zeit erzielen Sie 80% der Ergebnisse. Identifizieren sie also jene 20% Ihrer Zeit, in der Sie 80% der wichtigen Dinge erledigen. Streichen Sie in Ihrer Zeitplanung zwei Stunden jener Zeit, in der Sie sich mit unwichtigen Dingen befasst haben und delegieren Sie diese Aufgaben oder lassen Sie sie unerledigt. Setzen Sie sich dafür eine Stunde lang für wirklich wichtige Aufgaben ein.
- Bilden sie sogenannte „Arbeitsblöcke", indem Sie artgleiche Tätigkeiten wie z.B. Telefonate, kurze MitarbeiterInnen-Gespräche etc. in einem Bündel behandeln.
- Richten Sie sich eine „Stille Stunde"
ein, in der Sie für niemanden zu erreichen sind und in der Sie konzentriert an den wirklich wichtigen Aufgaben arbeiten. - Nutzen Sie Ihre persönliche Leistungskurve
.
Erledigen Sie wichtige Aufgaben zu Zeiten Ihres Leistungshochs anstatt Ihre Energie mit Routinetätigkeiten zu vergeuden. - Legen sie bewusst kleine Pausen
ein, in denen Sie abschalten, sich mit etwas anderem beschäftigen oder sich gezielt entspannen. - Erstellen Sie noch am Abend den Zeitplan
für den nächsten Tag. Dadurch entlasten Sie Ihren Kopf und finden eher entspannenden Schlaf. Verplanen Sie jedoch nur ca. 60- 70% der zur Verfügung stehenden Zeit und reservieren Sie den Rest für Unvorhergesehenes. -
Legen Sie Checklisten
für häufig wiederkehrende Vorgänge an, richten Sie ein Ideenkästchen für plötzliche Geistesblitze ein und überprüfen Sie einmal grundsätzlich alle eingefahrenen Gewohnheiten.
Was ist STRESS?
Alles, was unseren Köper zu einer Veränderung oder Umstellung veranlasst - egal ob wir es positiv oder negativ finden - kann uns Stress bereiten.
Stress liegt im 20. und wahrscheinlich auch im 21. Jahrhundert den meisten Krankheiten und Beschwerden zugrunde. Über 80% der "modernen" Krankheiten stehen in Zusammenhang mit Stress.
Die drei Dimensionen des Wohlbefindens
Als menschliche Wesen haben wir eine biochemische (Körper), eine emotionale (Gefühle) und eine spirituelle (Seele) Dimension.
Eine Beeinträchtigung auf einer dieser Ebenen bringt das Gleichgewicht, unsere Ausgeglichenheit durcheinander und hat Auswirkungen auf alle Dimensionen - deshalb kann ein Konflikt z.B. Rückenschmerzen verursachen u.v.m.
Was passiert bei Stress?
Wenn wir Stress ausgesetzt sind, laufen uralte Verhaltensmuster ab - die uns bis jetzt das Überleben gesichert haben:
Alarm
Adrenalin wird ausgeschüttet, unser Körper ist in Alarmbereitschaft und steckt voller Energie, sich zu beschützen und in Sicherheit zu bringen.
Reaktion
Wenn wir zur Tat schreiten – sprich uns bewegen, werden die Stress-Hormone abgebaut: denn dafür ist unser Körper nun bestens gerüstet: FLUCHT oder KAMPF.
Erschöpfung
